Weiter dem Abgrund entgegen?
Mit dem Verdikt zur Nachhaltigkeitsinitiative am 14. Juni reiht sich die Schweiz in die Gilde von Staaten wie Frankreich oder Grossbritannien ein, die heute am Rande eines Bürgerkrieges stehen.
Solche Wahlresultate sind der Humus, auf dem die Saat der Überfremdung gedeiht. Einladung in Gefilde, in denen Milch und Honig fliessen, an gut gefüllte Futtertröge von Vater Staat, einmal mehr abgesegnet von einer obrigkeitsgläubigen Wählerschaft. Und die Folgen; bereits schwappen Ausläufer des Terrors aus dem europäischen Umland auf die Schweiz über. Die Geisel des Terrors inzwischen gar fest verankert in den Milieus fremder Populationen? Der Messerstecher von Winterthur steht womöglich für das, was vielleicht noch folgen wird.
Wohin solche Leichtgläubigkeit gegenüber Politikern, welche die Einwanderung als Segen apostrophieren, führen kann, zeigt sich exemplarisch an Belfast dieser Tage. Ein offenbar seit Jahren irregulär in der Nordiren Metropole lebender Flüchtling übte sich dort im Enthaupten eines zufällig anwesenden weissen Passanten. Ganz in IS- Manier zelebrierte er deren grausame Praktiken an einem Europäer. Selbst jetzt noch sind solche Auswüchse für manche Naivlinge unter den Multikulti- Enthusiasten nichts weiter als «Einzelfälle». Die im Widerstand geübten Nordiren, dem Vernehmen nach, in ihrer Mehrheit Unionistische Protestanten liessen dieses Verbrechen nicht auf sich sitzen und griffen kurzerhand zur Selbstjustiz. Daran manifestiert sich, was uns hierzulande mit einem weiter so in der Migrationspolitik noch drohen könnte. Importierter Terror nicht nur mitten in einer Schweizer Stadt, sondern draussen in der Provinz, auf dem Land? Werden Messerattacken und Mordbrennereien in Städten wie Belfast oder Paris auch im Lande der Eidgenossen bald zur bitteren Realität? Der Fall in Winterthur kann als ein Warnsignal vor dem, was bei zusätzlicher Masseneinwanderung folgt, gewertet werden.
Der ach so zivilisierte, politisch korrekte Schweizer der Gegenwart lässt sich hier ganz offensichtlich wie ein Opferlamm zur Schlachtbank führen. Die Einschüchterungskampagne der Gegenseite jedenfalls verfehlte ihre Wirkung nicht und ist eine, oder gar die wesentliche Ursache für das klare Nein zur Nachhaltigkeitsinitiative. Viele, viel zu viele unter uns glauben Blind den Unsinn, was die Mitte Links dominierte Medienschickeria hierzulande von sich gibt. Was SRF und der «Tagi» sagen und schreiben, ist für sie die freilich ungeprüfte Wahrheit. Widerspruchslos wird Medien gefolgt, die bestenfalls die halbe Wahrheit vom Geschehen berichten. So bleiben die hunderttausenden, die bald seit Monaten von Spanien über Belgien, Grossbritannien und Polen gegen die Migrantenflut demonstrieren, auch beim Schweizer Fernsehen praktisch unerwähnt. Bei ARD und ZDF findet die 26 Prozent Partei AfD kaum ihre Berücksichtigung, und falls sie doch mal mit einem Diskutanten an einer dieser Quasselrunden teilnehmen darf,wird sie zum Tribunal vorgeladen.
Als «Finis Germania» bezeichnete der nationale AfD- Politiker Höcke den Zustand Deutschlands kürzlich in einem Interview mit Weltwoche Herausgeber Köppel., und übertrug diese «Endzeit» Warnung auf die Schweiz. Auf eine offenbar witzig gemeinte Einlage Köppels, «unterschätzen sie die Schweizer Alpenfestung nicht», entgegnete Höcke: «:ich bin mit offenen Augen in die Schweiz reingefahren Herr Köppel ich hab gesehen was ich gesehen habe, ich seh die Verfallssymptome». «Wenn die Einwanderung so weiter geht in die Schweiz sind die Schweizer in zwei Generationen in der Minderheit, die Schweiz geht denselben Weg wie Deutschland, vielleicht etwas zeitversetzt». «Aber glauben Sie mir, das halten Sie dann nicht mehr auf, wenn das Zentrum Europas kollabiert»
Warnung von einem der es wissen muss. Dass die AfD gerade in Mitteldeutschland so stark ist, erklärt sich im Wesentlichen aus der Tatsache, dass die Bürger dort die AfD den Systemparteien deshalb vorziehen, um nicht vor demselben Desaster zu stehen, wie es im Westen der Republik vorherrscht. Verhältnisse, die sich nahtlos auf ganz Westeuropa übertragen lassen, und die Schweiz mittendrin. Gewiss, diese Zuwanderung beschert manchen unserer Arbeitgeber NOCH volle Auftragsbücher. Doch die Kehrseite davon wurde während des Wahlkampfes um die Nachhaltigkeitsinitiative immer wieder mit Zahlen belegt. Danach arbeitet von zehn Einwanderern gerade mal einer in einem «produktiven», d.h. nicht staatlich alimentierten Arbeitsverhältnis.
Über die Gründe des Scheiterns dieser Initiative zerbrechen sich Analysten Land auf und Land den Kopf. Fakt ist, dass nach der «Schwarzenbach Initiative» 1970, -die eine kantonale Ausländer Obergrenze von 10 Prozent forderte- und Philipp Müllers «18 Prozent Initiative» im Jahre 2000 nun auch die «SVP- Nachhaltigkeitsinitiative» vor dem Souverän keine Gnade fand. Obergrenzen ablehnend erhalten diese ewigen Nein- Sager die Quittung in Form von überbordenden Kriminalitätsraten, explodierenden Bevölkerungszahlen und damit zusammenhängend einem Verlust an Identität und Lebensqualität. Die Zeche bezahlen darf dann vor allem wieder der einfache Bürger, der sich von morgens bis abends abrackert, brav seine Steuern und Abgaben entrichtet, die sich irgendwelche linken Uni- Absolventen ausdenken. Derweil driften Stadt und Land immer weiter auseinander, woraufhin findige SVP Politiker wie Andreas Glarner mit der Forderung über eine Zuteilung von Zuwanderern nach dem Verursacherprinzip aufwarten. Demnach sollen diese Einwanderer in jene Kantone und Orte mit dem grössten Nein- Anteil zur Initiative verteilt werden.
Der vielzitierte «Röstigraben» war einmal mehr mit ausschlaggebend für dieses klare Nein am 14. Juni. Hier tun sich neben sprachkulturellen auch mentalitätsmässige Abgründe auf, und es stellt sich ganz grundsätzlich die Frage wie diesen Nein Kampagnen aus der Romandie zu Vorlagen die eine Begrenzung, oder auch nur eine schlichte Verschärfung zur Eindämmung der Probleme rund um die Massenmigration zum Ziel haben, bei zu kommen ist. Inwieweit es sinnvoll wäre, bevor die «ethnokulturellen Ringmauern gegen aussen» brechen, der Romandie den Weg in die Selbstbestimmung zu ebnen, das Recht auf einen eigenen Weg innerhalb des Schweizer Staatsverbundes ein zu räumen? d.h.zumindest gewisse Politikfelder direkt in die Verantwortung des französischsprachigen Landesteiles zu übertragen. Ohne gleich eine Separations Debatte zu entfachen, muss es auch möglich sein, unkonventionelle Wege zur Problemlösung gerade in strittigen Punkten, die sich auch an den Differenzen zwischen den Sprachgruppen entzünden, zu beschreiten, muss es möglich sein die Viersprachigkeit in der gegenwärtigen Form in Frage zu stellen, Dies darf kein Tabubruch sein sondern ist teil einer lebendigen Diskussion, denn wo der Diskurs um vermeintlich heikle themen verhindert wird, schaffen sich totalitäre tendenzen ihren Raum.
Diese viersprachigkeit der Schweiz in kein in Stein gemeisseltes unverrückbares Dogma. Zu sehr hält die Schweiz an solch alten Zöpfen, in dem Fall in Form eines in die Jahre gekommenen staatlichen Selbstverständnisses fest.