Nationalpartei ein Neubeginn!

Die Nationalpartei versteht sich als nationale Oppositionskraft, jenseits des Mainstreams politischer Korrektheit. Werte wie Freiheit, Identität, und nationale Solidarität sind keine leeren Worthülsen, sondern wesentliche Bestandteile gelebter Demokratie. Die Nationalpartei steht ohne Abstriche auf den Grundfesten freiheitlicher Errungenschaften und überlieferter Traditionen. Hier bekennen wir uns zu den historischen Leistungen der Eidgenossenschaft.

Wir sind weder von Wirtschaftsverbänden noch Gewerkschaften abhängig und konfessionell neutral. Wir vertreten die nationale Idee als Verpflichtung, unsere Heimat nachfolgenden Generationen lebenswert zu erhalten. Das exzessive auf Überfluss ausgerichtete wirtschaftliche Wachstumsdenken, die daraus resultierende Übervölkerung mit allen damit verbundenen negativen Folgen für Umwelt und Lebensqualität, lehnen wir entschieden ab, stattdessen befürwortet die Nationalpartei eine Politik des kontrollierten Bevölkerungsabbaus.

Damit zusammenhängend hat für uns der Schutz von Natur und Umwelt höchste Priorität, und ist entscheidend für den Erhalt eines intakten Lebensraumes.

Ausserdem strebt die Nationalpartei eine Regionalisierung der Eidgenossenschaft auf sprachkultureller Grundlage an. So soll das Verhältnis zwischen den Sprachgruppen auf eine neue, stabile Basis gestellt werden.

 

 

Sonntag 14. Juli 2024

«Demokratische» Willkür

Dem Eingriff des Staates in elementare Grundrechte des Bürgers sind offenbar keine Grenzen gesetzt und um ein Kapitel reicher. Jüngstes Beispiel: das völlig überrissene Vorgehen der Staatsmacht gegen eine Veranstaltung nationaler Kreise in der Ostschweiz. Den Schock des Grossevents in Unterwasser 2016, das mit einer Rekordbeteiligung und völlig friedlich über die Bühne ging, versetzt den Justizapparat in einen Dauerzustand unkontrollierten Agierens. Im Vergleich dazu wirken die Massnahmen gegen die oft genug gewalttätigen Manifestationen Linksradikaler harmlos und erschöpfen sich in kaum nachhaltigen Sanktionen gegen die verantwortlichen Delinquenten. Dahinter steht eine Gesinnung, die sich nicht ihrem eigentlichen Zweck, dem Schutz demokratischer Grundrechte verschrieben hat, sondern einzig dem politisch korrekten Zeitgeist entspricht. Übereifrige Beamte, die ihr ganzes Tun dem «Woke» Wahnsinn unterstellen. Nur diesmal setzte der Kanton Thurgau seine gesamten polizeilichen Kapazitäten ein, um eine angeblich bedrohte «öffentliche Sicherheit» zu wahren. Nun, mit dieser Begründung werden Grundrechte des Bürgers wie die Versammlungsfreiheit nicht nur tangiert, sondern in einem schon willkürlich anmutenden Akt ausser Kraft gesetzt. Gewiss, von einer Diktatur im übertragenen Sinn kann hier bei uns noch nicht ausgegangen werden, doch jeder Totalitarismus beginnt mit Einschränkungen und endet mit Verboten. Diese Tendenzen lassen sich freilich schon länger beobachten und vor allem, sie begrenzen sich im Wesentlichen auf Westeuropa. Besonders eifrig beim Verbieten von Organisationen und der Einkerkerung politischer Aktivisten gebärden sich die Behörden im deutschsprachigen Raum. Als Instrumente zur Umsetzung solcher Demokratiepolitischen äusserst fragwürdigen Praktiken dient, in Österreich das an schärfe wohl kaum zu überbietende «Verbotsgesetz», und in der Schweiz das sogenannte «Antirassismusgesetz», auch Deutschland kennt selbstverständlich einen derartigen Paragraphen der unter anderem benutzt, um eine an sich Lupenreine demokratische Partei wie die AfD zu verbieten. Das Perfide daran ist, dass sogenannte «Rechtsextremismus Experten» welche mit kräftiger medialer Hilfe dann oft den Ausschlag für solche Übergriffe des Staates auf die Grundrechte ihrer Bürger liefern haben, oder zumindest hatten, entweder selbst eine extremistische Vergangenheit Linker Provenienz, oder zählen zumindest zum politisch eher linken Spektrum. Dies wiederum erklärt auch die Tatsache, dass zwar überall nach «braunen Flecken», niemals aber nach einer analog linken Vergangenheit geforscht wird. Sich politisch neutral zu verhalten und nicht für irgendwelche politische Lager einspannen zu lassen ist eine der zentralen Aufgaben der Staatsorgane, aber im Besonderen auch der gebührenpflichtigen Medienanstalten, denn Meinungsfreiheit entsteht letztlich nicht durch staatlich verordnetes Denken.

Donnerstag 11. Juli 2024

Warum nicht für Ungarn?

In Deutschland wird derzeit um den Titel des Fussball Europameisters gespielt, an dem Sommerspektakel beteiligen sich 24 Nationalteams, darunter die Auswahl aus der Schweiz. Einmal mehr repräsentiert uns ein Team, dass sich in wesentlichen Teilen aus eingebürgerten Fussball-Profis zusammensetzt. Nicht nur in den Aufgeboten der Schweiz und Deutschland, auch in jenen aus Frankreich oder Belgien diktiert der Zugewanderte das sportliche Geschehen.Vorbei sind die Zeiten, in denen noch ausschliesslich Fussballer ohne Migrationshintergrund um Titel und Pokale spielten. Eine Entwicklung, welche aufgrund des gesellschaftlich bedingten Migrationsdruckes bereits in den 1990 Jahren ihren Anfang nahm. Gerade der Fussballsport in Westeuropa wurde durch diese gesellschaftlichen Verwerfungen einem radikalen Wandel unterzogen.Wo man in unseren Breitengraden früher über den Kampf zum Spiel fand, beherrschen heute das aus südlichen Gefilden bekannte spielerische Moment die Szenerie. Das taktische Zusammenwirken von Einheimischen und zugewanderten Spielsystemen, dieser Einbau an sich fremder Spielelemente in Teams wie Deutschland oder Frankreich ist dadurch jedoch oft kompliziert zu realisieren. Dennoch, der sportliche Erfolg spricht für diese Kombination von ausgefeilter Technik und dem athletisch, kämpferisch geprägten Fussballspiel. Auf der Strecke bleiben die jedem Land eigenen fussballerischen Tugenden, welche klassische Fussballnationen wie Deutschland zur mit erfolgreichsten Fussballnation formten, aber auch die damit verbundenen Emotionen. Die auf dem Rasen «erfochtenen» Titel der deutschen Nationalelf sprechen für sich. Sportliche Leistung wird so über ein gesundes Nationalbewusstsein gestellt, und widerspricht dem Empfinden vieler Fussballbegeisterten welche sich über eine solche Nationalelf eben nicht mehr identifizieren können. Dazu zählt allein schon die Mühe bei der korrekten Wiedergaben der Namen von Fussballern ausländischer Herkunft. Während beispielsweise für Deutschland nicht mehr ein Netzer oder Matthäus den sportlichen Erfolg garantieren, ist eine analoge Entwicklung in den fussballerischen Randregionen Osteuropas noch kaum zu beobachten. So setzt sich die Elf vom Schweizer Gruppengegner an der EM Ungarn noch ausschliesslich aus Spielern ohne Migrationshintergrund zusammen. Die These, dass die Schweiz ohne das Zutun von Spielern mit ausländischen Wurzeln an solchen Turnieren bestenfalls die Rolle des Zaungastes einnehmen könnte, wird durch die Teilnahme Ungarns oder Polens an dieser EM eindrücklich widerlegt. Allein des sportlichen Erfolges wegen auf Spieler zu setzen die eben nur auf dem Papier als Schweizer geführt werden, ist ein Beweis für den nachhaltigen Verlust eines ethnisch fundierten Nationalbewusstseins, welche heute gerade den Sport auf Stufe der Nationalteams insbesondere im Fussball prägt. Sportliche Leistung wird hier klar über ein gesundes Nationalbewusstsein gestellt, und widerspricht dem Empfinden vieler Fans die sich durch eine solche Auswahl weder vertreten noch damit identifizieren können, mit dem je nach dem negativen Nebeneffekt, dass sich viele Fussball-Enthusiasten von ihrer einst geliebten Sportart abwenden. Auf diese Weise erhält eine Sportart wie das Eishockey einen immer grösseren Zuspruch. Einst eine Frage der «nationalen Ehre», sich mit Stolz zur eigenen «Nati» zu bekennen, liegen die Sympathien mancher Fussballanhänger bei Nationalteams, welche dieser Bezeichnung dann auch gerecht werden.

Donnerstag 20. Juni 2024

Die Schlacht ist geschlagen

Europa hat gewählt und die Botschaft ist klar. Die politischen Kräfte zur Linken wurden vor allem dort, wo sie in politischer Verantwortung stehen, teils dramatisch abgestraft. Mit wenigen Ausnahmen europaweit dasselbe Bild. Eindeutiger Sieger, die Parteien der Konservativen Rechten und das nationale Lager. Während in Deutschland die AfD hinter der Union zur zweitstärksten Kraft aufstieg, erreichte die FPÖ in der Alpenrepublik ihr historisch bestes Resultat und landete knapp vor der ÖVP auf Platz eins. Der Spitzenkandidat für die Europawahl, Vilimsky, forderte bereits ein breites Bündnis unter Einschluss der gemässigten Konservativen.

Die gravierendsten Veränderungen dieses Politbebens stehen in Frankreich bevor. Als Reaktion auf den klaren Sieg des Rassemblement National von Marine Le Pen löste der Möchtegern Napoleon Macron gleich die Nationalversammlung auf und setzte Neuwahlen auf Ende Monat an. Auch das völkische Lager brillierte. So holte in Flandern der separatistisch-nationale Vlaams Belang rund 15 Prozent an Wählerstimmen. Der Vlaams Belang (vormals Vlaams Blok) strebt die Abtrennung von Belgien und ein unabhängiges Flandern an. Unterschiedlich stark schnitt das nationale Lager im osteuropäischen Raum ab. So büsste die polnische PiS nach den Parlamentswahlen nun auch beim Urnengang auf europäischer Ebene Stimmen ein, umgekehrt zieht die nationale «Konfederacja» gleich mit vier Abgeordneten ins Brüsseler Parlament ein. In Bulgarien kam die prorussisch nationale Partei «Wiedergeburt» auf satte 15 Prozent an Wählerstimmen, und in Rumänien errang die Bewegung AUR, die ein Zusammenschluss Rumäniens mit der mehrheitlich rumänischsprachigen Republik Moldau fordert, mit 14,9 Prozent ein ebenfalls gutes Ergebnis.

Sonntag 16. Juni 2024

Perfide Vereinnahmung 

Nach dem Erfolg des Schweizer Vertreters «Nemo» am ESC überschlugen sich die Medien geradezu in Lobhudeleien. «Wir sind Nemo», titelte eine renommierte Boulevardzeitung überschäumend, als ob es sich hier um ein Phänomen handelte, das die Massen zu begeistern vermag. Dem nicht genug, wird dieser «Künstler» zum Säulenheiligen erhoben, ganz so, als hätte die Schweiz nichts Besseres zu bieten. Diese massenmedial inszenierten Begeisterungsstürme haben noch einen anderen, ebenso negativen Nebeneffekt, wird damit doch die gesamte Bevölkerung in Beschlag genommen. Denn wer sich hier gegen diese Heroisierung stellt, dem droht das gesellschaftliche Abseits. Wie stark oder schwach nun dieser Auftritt bzw. die aus ihm abzuleitende künstlerische Leistung war, ist letztlich Ansichtssache. Fakt jedoch ist, dass dieser «Eurovision Song Contest» zumindest in den letzten Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, zunehmend politisch instrumentalisiert wurde. Nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine beispielsweise ging wie selbstverständlich das Land am Dnjepr als Sieger aus dem Wettbewerb hervor, diese Ausgabe wiederum stand unter dem Zeichen des Konflikts im Nahen Osten, obwohl dieses Festival schon ganz andere Zeiten durchlaufen hat. Noch bis in die 1980er Jahre stand vor allen Dingen das künstlerische Schaffen im Mittelpunkt des Contests. Authentisch und mehrheitsfähig gelang der schwedischen Popgruppe ABBA mit ihrem Siegertitel «Waterloo» 1974 der Durchbruch zur Weltkarriere. Was früher Normalität war, scheint in weite Ferne gerückt. Heutzutage hat die Musik nicht mehr dem musikalischen Empfinden einer Mehrheit zu entsprechen, sondern ist einzig dazu da, belehrend politisch korrekt zu erscheinen, wie übrigens alles, was sich heute Kunst nennt, diesem Dogma unterworfen ist.

So findet man einen Spielfilm mit ausschliesslich weisser Hauptrollenbesetzug ebenso selten wie einen Musiktitel, dessen Inhalt nicht auf irgendwelche Weise politisch Inkorrektes anprangert und mit der Rassismuskeule um sich schlägt. Wie dem auch sei, auf der Strecke bleibt der Anspruch des Medienkonsumenten der eben mit guter, allgemein tauglicher Kunst, in dem Fall Musik, aber bestimmt nicht mit Experimenten gesellschaftlicher Minderheiten unterhalten werden will. Auch die Schweiz stellte diesbezüglich in den 1960er Jahren mit der Sängerin Lys Assia eine erste Siegerin, damals allerdings eben noch mit allgemein tauglicher Unterhaltung.

Da nun die Schweiz als Land des ESC-Gewinners automatisch als Austragungsort des nächsten Wettbewerbs 2025 feststeht, dürften sich über die Finanzierung des Spektakels erhebliche Auseinandersetzungen anbahnen. Hierfür stehen zunächst Mittel aus dem SRG Topf zur Verfügung. Darüber hinaus aber fordern linke Kreise bereits jetzt, dass der Staat bei einer finanziellen Mehrbelastung weitere Steuermittel nachreichen soll, dies sprengt jeden Rahmen finanzpolitischer Vernunft, und ist eine absolute Frechheit gegenüber dem Steuerzahler. Um das Ganze seriös zu finanzieren wäre ein privates Sponsoring gefragt, denn glaubt man den Nemo «Verehrern» und ihren Behauptungen das ganze Land stehe nun hinter diesem Sänger, müssten doch eigentlich mehr als ausreichend finanzielle Mittel vorhanden sein um für diese Form von zeitgemässer Kunst aufzukommen.

Nachtrag zum 1. Mai 2024

Das offizielle Plakat der extremen Linken zum 1.Mai ist mit der Losung «Kapitalismus macht krank – Genesung durch Kommunismus» versehen. Nun, Kapitalismus in einer exzessiven Form macht  tatsächlich krank, doch angewandter Kommunismus führt eben nicht zur «Genesung» sondern geht mit der Verarmung breiter Massen einher. Das Experiment eines real existierenden Sozialismus verursachte überall dort, wo er seine Verwirklichung fand, Not und Elend. Ein Blick zurück in die Geschichte der Arbeiterbewegung linker Provenienz kommt einer Replik des Scheiterns gleich. Der Traum einer klassenlosen Gesellschaft mündet in der Realität in eine neue Klasse, die der Parteikader. Die Wahrheit sieht eben anders aus als es uns linke Propheten die Jahrzehnte hindurch einhämmerten. Denn der Werktätige wurde durch kommunistische Experimente geblendet und dadurch seiner ohnehin schon kargen Existenz beraubt. Kommt hinzu, dass die Arbeiterschaft, der in den Vorstellungen kommunistischer Kader die Rolle einer revolutionären Avantgarde zukommt, und da offenbart sich der Sozialismus als Irrlehre, in einem steten Wandel begriffen ist. Gerade die Sozialdemokratie in der Schweiz lebt hier einen Gegensatz aus der auch historisch betrachtet seinesgleichen sucht. Enttäuscht durch das elitäre Gehabe ihrer Parteioberen wandten sich grosse Teile der Arbeiterschaft während der 1960er und 70er Jahre von der SP ab, und im Zuge der ersten Antiüberfremdungsinitiative (Schwarzenbach Initiative) der damaligen Nationalen Aktion zu. Ausgerechnet Ihr trauten sie es zu, ihre Interessen gegen den Überfremdungsdruck alternativlos zu vertreten. Getragen durch ein linkes Bildungsbürgertum gelten fälschlicherweise sowohl die SP, als auch links von ihr die PdA, bis heute als eigentliche Arbeiterparteien, obwohl dieser dort zur Rarität verkommen, eine Ausnahmeerscheinung geworden ist. So hat die SP ihren Alleinvertretungsanspruch gegenüber der Arbeiterschaft längst eingebüsst und in der Gegenwart gar an eine SVP verloren. Durch ihre Mitgliederstruktur gilt diese heute als auch als Arbeiterpartei, und dies obwohl auch mancher Arbeitgeber in der SVP von billigen Import-Arbeitskräften profitiert, welche wiederum in direkter Konkurrenz zum heimischen Arbeitnehmer stehen. Sich hier keinen Illusionen hingeben heisst zu erkennen, dass die Bürgerlichen die Speerspitze jenes exzessiven Kapitals bilden, dass der gegenwärtigen Übervölkerung nicht nur Vorschub leistet, sondern dafür auch die Mitverantwortung trägt.

Samstag, 14. April 2024

Bericht 525 Jahre Schlacht von Schwaderloh

Am Samstag, 14. April trafen sich ca. 20 Personen aus dem nationalen Spektrum zum Gedenken an die Schlacht von Schwaderloh 1499.

Beim Waldparkplatz fand man sich pünktlich und bei bestem Wetter zusammen.

Nach einem Fussmarsch Richtung Untersee kam man auf einem Acker mit sehr spezieller Unterkunft an.

Eine Stärkung und ein paar Gespräche folgten. Danach marschierte man hinter einer alten Schweizerfahne, einer Thurgauerfahne und 2 Fahnen der Nationalpartei zum Blutacker, dem Ort, an dem sich die meisten Kampfhandlungen abgespielt haben sollen.

Nun folgte ein Referat eines Mitgliedes der Nationalpartei.

Im Jahre 1460 wurde der Thurgau von den Eidgenossen befreit. Man kann hierbei wirklich von einer Befreiung ausgehen, da der Thurgau zum grössten Teil aus Landwirtschaft bestand, und nur wenig Städtchen, welche Habsburg freundlich waren, zur Aufgabe gezwungen werden mussten.

Am frühen Morgen des 11. April rückte ein Heer des Schwäbischen Bundes, ca. 8000 Mann stark, aus den Toren der Stadt Konstanz heraus. Die Dörfer Mannenbach und Ermatingen wurden geplündert, die Bewohner getötet, und anschliessend alles abgebrannt. Sehr schmerzhaft soll der Verlust von 2 Luzerner Kanonen gewesen sein. Überlebende flohen südwärts durch den Wald Richtung Schwaderloh, wo die Eidgenössischen Truppen lagerten. Ebenfalls machten sich rund 500 Thurgauer, welche in Scherzingen lagen, und den Rauch sahen, auf in Richtung Untersee.

So kamen die Eidgenossen oberhalb dem Dorfe Triboltingen auf eine Gesamtstärke von ca. 1500 Mann.

Sie knieten nieder am Waldrand, beteten mit ausgebreiteten Armen das Kyrie Eleison (Herr, erbarme dich unser)

Die Schwäbische Artillerie drehte ein und schoss eine Salve, das aber zu hoch. Als das gesamte Schwabenheer von der Kanonensalve eingenebelt war, befahl Hauptmann Has den Angriff. Als sich der Rauch verzog, war die gesamte Artillerie niedergemacht, die Reiterei aufgeschreckt, und das gesamte Heer in der Auflösung begriffen. Überlebende flohen Richtung Konstanz. Da aber die Tore der Stadt aus Angst, Eidgenossen könnten nachrücken, geschlossen blieben, wurden die meisten niedergemacht.

So hatten am Ende Die Schwaben um die 2000 Gefallene zu beklagen, die Eidgenossen um die 70.

Durch diesen Sieg der Eidgenossen, welche dabei die taktischen Schwächen des Gegners fulminant ausnutzten, bewahrten sie sich ihre Freiheitsrechte innerhalb des Deutsche Reiches, zu dem die Eidgenossenschaft damals zählte. Hier zeigen sich Parallelen zur Gegenwart auf. Damals wie heute ging es darum, hart erkämpfte Errungenschaften zu verteidigen, sich den Einverleibungsversuchen einer grösseren Macht zu widersetzen. War es zu der Zeit das Herrscherhauses der Habsburger mit ihrem König Maximilian, der sich anschickte, die Eidgenossen wieder stärker ans Reich zu binden, sind es heute die EU-freundlichen Kräfte, die alles daran setzen die Schweiz über einen Ausbau der bilateralen Verträge schrittweise in die EU zu integrieren, damit dann ein diesem Prozess folgendes Volksplebiszit über einen möglichen EU-Beitritt zur reinen Formsache wird.

Die Nationalpartei wird entsprechend ihren Möglichkeiten alles daransetzen, damit dieser Plan, unsere Heimat in einen zentralistischen Europäischen Staatenbund multiethnischer Ausprägung zu führen, nicht umgesetzt werden kann. Im Gegensatz zu einer SVP steht die Nationalpartei einer Integration der Schweiz in einen sprachkulturell gegliederten losen Staatenbund souveräner Europäischer Nationen offen gegenüber.